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Legitimation

Das Großpriorat von Österreich wurde im Jahre 1968 als österreichische Jurisdiktion des Militärischen und Hospitalischen Ordens des Heiligen Lazarus zu Jerusalem durch das Großmagisterium unter dem XLVI. Großmeister Charles-Philippe d'Orléans, Herzog von Vendome, wiedererrichtet. Das Großpriorat von Österreich steht in Nachfolge der Ordensniederlassung, die von 1257 bis 1785 in Österreich bestanden hatte.


Im Jahr 1977 erhält das Großpriorat von Österreich seine kirchliche Anerkennung in der Rechtsform einer Pia Unio. Aufgrund des Beschlusses der Österreichischen Bischofskonferenz vom April 1976 errichtete Seine Eminenz Franz Kardinal König, per Dekret vom 15.12.1977, den Orden der Ritter des Heiligen Lazarus zu Jerusalem – Großpriorat von Österreich, oder kurz Lazarus-Orden, mit dem Statut einer Pia Unio nach kanonischem Recht (can 708 / CIC 1917).
Dem Großpriorat von Österreich wird mit diesem Rechtsakt kirchliche Rechtspersönlichkeit zu Teil – auf Grund des Konkordats erfolgt auch die Verleihung staatlicher Rechtspersönlichkeit.


Das Großpriorat von Österreich des Lazarus-Ordens ist seither ein kirchlich und staatlich anerkannter Orden. Es untersteht der Jurisdiktion der Österreichischen Bischofskonferenz.
Obwohl der Lazarus-Orden seit dem Jahr 1772 kein Ritterorden päpstlichen Statuts ist, besteht der Orden im Großpriorat von Österreich als institutioneller Teil der kirchlichen Laienhierarchie.